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Bereits seit 1906, als durch Anton Bausch der erste deutsche Toboggan nach einem pariser Vorbild gebaut wurde, erfreuen sich die Fahrgäste an der riesigen Turmrutschbahn. Um an die Spitze des Turms zu gelangen, wird man als Fahrgast etwa 8 Meter über ein ständig laufendes Förderband nach oben gebracht. 1908 gab es von den ursprünglich amerikanischen Rutschen noch 3 Stück auf dem Oktoberfest, heute existiert nur noch eine davon. Diese wurde dann 1920 von Hans Konrad gekauft.
Im Gegensatz zu heute war der Toboggan damals wesentlich höher und hatte zwei Rutschen. Um den Toboggan mobil zu machen, wurde der Turm gekürzt und eine Rutsche entfernt. Lange Zeit bereiste die Familie Konrad damit dann Kroatien, Italien und Österreich, seit 1933 steht die Riesenrutsche jährlich auf dem Oktoberfest. Da sich aufwendige Reisen mit dem Toboggan nicht rentierten, wurden die Besuche in anderen Ländern in den 70er Jahren dann komplett eingestellt.
Betreiberin ist die 86jährige Astrid Konrad, die den Schaustellerbetrieb gemeinsam mit ihrem einzigen Sohn Claus weiterführt, um die Familientradition zu erhalten.
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